Hortbetreuung an den Schulen in „trockenen Tüchern“

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Konstruktive Gespräche zwischen Kreis, Schulen und Gemeinde führen zu einer einvernehmlichen Lösung

In sehr positiven Gesprächen haben der Main-Kinzig-Kreis als Schulträger, die Schulleitungen der drei Hasselrother Grundschulen und die Gemeindeverwaltung in der letzten Woche die erforderlichen Rahmenbedingungen geschaffen, um die Hortbetreuung in den Räumlichkeiten der Schulen zum baldmöglichsten Zeitpunkt, voraussichtlich zum Beginn des Jahres 2018, möglich zu machen.

Der Leiter des Kreisbauamts Joachim Peter sagte der Gemeinde die unentgeltliche Nutzung der Räume zu, soweit dies der Schulbetrieb zulässt. Mit den Leiterinnen der Grundschulen Anja Noller und Kerstin Pöhlker wurden Verabredungen getroffen, welche Räume, teilweise auch in gemeinsamer Nutzung, für den Hortbetrieb zur Verfügung gestellt werden. Kleinere notwendige Veränderungen bei den Einrichtungen und dem Mobiliar wurden abgesprochen.

Hier wurde auch die Unterstützung der Gemeinde bei Anschaffungen oder durch Leistungen des Bauhofs festgelegt. Hierum werden sich stv. Bauamtsleiter Schmidt und Hauptamtsleiter Bube in den nächsten Tagen kümmern.

Für die Schulkinder könne man die Verlagerung der Hortbetreuung an die Schulen durchaus mehr als positiv sehen, denn dann können sie ihre Zeit außerhalb des eigentlichen Schulbetriebs in vertrauter Umgebung verbringen und müssen nicht zwischen Schule und Kindertagesstätte, zum Teil mehrfach täglich, pendeln.

Bürgermeister Scharf betonte, dass es sich bei der Hortbetreuung dem Grunde nach um eine Aufgabe des Landes Hessens handele, welche von den Gemeinden als freiwillige Leistung erbracht werde. Die nun frei werdenden Räumlichkeiten in den Kindertagesstätten können nun einer Nutzung für andere Altersgruppen zugeführt werden, was eine Entlastung bedeute.

Bürgermeister Scharf zeigte sich hocherfreut, dass der „runde Tisch“ aller Beteiligten zu einem Abschluss geführt werden konnte und dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz und ihre Bereitschaft, Kompromisse einzugehen.

Die Eltern der Hortkinder würden über die Veränderungen in nächster Zeit informiert, wobei festzuhalten sei, dass sich außer den Räumlichkeiten, in denen die Kinder betreut würden, recht wenig ändere. Weder die Betreuungszeiten noch die Gebühren änderten sich aus diesem Grund.

Bild: Am Beispiel Hasselbachschule Neuenhaßlau freuen sich über die gelungene Vereinbarung:
Vorne: Kinder, die in der Hortbetreuung angemeldet sind, Hinten: Bürgermeister Uwe Scharf, stv. Leiter des Kreisbauamtes Matthias Eckhardt, Schulleiterin Anja Noller, Ordnungsamtsleiter Kai Trageser, Schulleiterin der Auwiesenschule Kerstin Pöhlker, Hauptamtsleiter Klaus Bube