Information der Gemeinde Hasselroth zur Situation der Flüchtlinge in Hasselroth


 
Ab Ende dieser Woche werden Flüchtlinge in allen „vier“ Ortsteilen der Gemeinde Hasselroth wohnen, teilt Erste Beigeordnete Uta Böckel mit. Seit über einem Jahr leben sowohl im Altdorf Niedermittlau als auch in der Bahnhofsiedlung Flüchtlinge.

Verschiedene ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bieten Sprachkurse, das Erlernen des Fahrradfahrens, Lauftreff und weitere Angebote an, die von den Schutz suchenden Männer, Frauen und Kindern sehr gut angenommen werden.

Im September hat sich aus den verschiedensten kleinen Helferkreisen ein großer Helferkreis unter dem Namen People4People gebildet. Hier finden sich sowohl die Kirchen als auch die Gemeinde Hasselroth mit vielen interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern am Tisch, um zu informieren und Aktionen zu koordinieren, die den Flüchtlingen beim Einleben in Hasselroth behilflich sind.

25 Flüchtlinge, die zum Ende dieser Woche ankommen, werden in den Ortsteilen Neuenhaßlau und Gondsroth untergebracht. Die Unterbringung im OT Neuenhaßlau wird zunächst in den Räumlichkeiten der Gemeindeverwaltung stattfinden, bis in ca. 3 Wochen der Umzug in die dafür vorgesehene Immobilie stattfinden kann.

Im Ortsteil Gondsroth erfolgt die Unterbringung im Gemeindehaus der Ev. Kirche Gondsroth. Erste Beigeordnete Uta Böckel dankt in Vertretung für Bürgermeister Uwe Scharf und für den Gemeindevorstand ganz herzlich für die Bereitschaft und das Signal des Kirchenvorstandes der Ev. Kirchengemeinde Neuenhaßlau-Gondsroth, das Gemeindehaus in Gondsroth an die Gemeinde Hasselroth für die Unterbringung von Flüchtlingen zu vermieten.

Drei kleine Familien sollen hier vorerst zur Ruhe kommen und optimal wäre, auch schnell Kontakt zur Bevölkerung finden. Der erforderliche Umbau, der zunächst für die nächsten Wochen vor dem Bezug vorgesehen war, wird nun während der Belegung des Hauses stattfinden.

Der monatlich terminierte Arbeitskreis People4People wird am 12.11. in der Zehntscheune in Neuenhaßlau stattfinden, damit informiert werden kann und entsprechende Angebote für Neuenhaßlau und Gondsroth vor Ort koordiniert werden können. Einladung an den bestehenden Mailverteiler sowie eine entsprechende Presse wird in den nächsten Tagen durch das AK-Mitglied und Vertreter der Ev. Kirchengemeinde Niedermittlau, Herrn Sascha Gourdet, erfolgen.

Wer sich aktiv beteiligen möchte oder Fragen hat, kann sich in der Verwaltung der Gemeinde Hasselroth an Astrid Hechler, Susanne Lauck oder Kai Trageser wenden. „Es ist sinnvoll, eher mal nachzufragen, als Gerüchten zu glauben“, schließt Erste Beigeordnete Uta Böckel und bittet die Bevölkerung, die Flüchtlinge herzlich willkommen zu heißen.