Umgehungsstraße – Hasselroth bleibt am Ball

Politiker und Bürger unterstützen die Aktion der Gemeinde
 Politiker und Bürger unterstützen die Aktion der Gemeinde
Nachdem die Fraktionen der Hasselrother Gemeindevertretung entgegen der Mehrheit der Freigerichter Parlamentarier in ihrer letzten Gemeindevertretersitzung vor den Ferien per Beschluss bekräftigt haben die Planungen weiter voranzubringen, wurde dies am 11. Juli 2012 durch ein entsprechendes Transparent auch noch einmal deutlich gemacht. Der Bauhof hatte dieses am Ortseingang von Gondsroth aus Freigericht kommend mit Zustimmung der Behörden angebracht.

„Damit sollen unsere gemeinsamen Bemühungen auch nach außen sichtbar noch einmal unterstrichen werden“, so Bürgermeister Uwe Scharf, der erst vor kurzem in Wiesbaden gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Hugo Klein die Forderungen Hasselroths beim zuständigen Referatsleiter im Ministerium noch einmal bekräftigt hatte (die Zeitungen berichteten darüber).

„Natürlich haben wir auch als Kommune Hasselroth Einwände gegen die vorgelegten Entwurfsplanungen vorgebracht. Ich habe diese in ihren wesentlichen Zügen noch einmal in Wiesbaden erläutern können. Dennoch ist und bleibt uns wichtig, dass das seit 41 Jahren währende Planungsverfahren nicht gänzlich gekippt wird und so die betroffenen Bürgerinnen und Bürger erneut jahrzehntelang ohne Lösung dastehen sollen“.

Zum Termin zur Überspannung der Landesstraße mit dem Transparent hatte der Bürgermeister alle Fraktionen und den Gemeindevorstand eingeladen – „weil es in einem solchen Zusammenhang wichtig ist Geschlossenheit vor unterschiedliche Auffassungen durch Parteigrenzen zu setzen“ – und sich überdies sehr gefreut, das viele Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Gondsroth, aber auch aus anderen Ortsteilen Hasselroths neben Vertreterinnen und Vertretern aus allen Fraktionen und dem Gemeindevorstand anwesend waren. Auch der Vorsitzende der Gemeindevertretung Helmut Müller war gekommen und Landtagsabgeordneter Hugo Klein, der damit auch noch einmal seine Unterstützung verdeutlichte.

„Wir erwarten doch sehr, dass diese breite Akzeptanz dazu führt, die Planungen für die Umgehung aufgrund des Freigerichter Beschlusses nicht in Gänze einzustellen, sondern unter Berücksichtigung berechtigter und abgewogener Einwände weiter fort zu führen“, so der Tenor.